Cost of Delay zur Portfolio-Steuerung

Keynote Fokus, Feedback, Disruption

Folge 21: Cost of Delay und Portfoliosteuerung

Cost of Delay kann man auch anwenden auf ein gesamtes Portfolio. Man kann nämlich in jedem einzelnen Projekt den Cost of Delay und den Aufwand zur Lösung des zugunde liegenden Problems berechnen und dann betrachten wie viel auf der kritischen Kette gespart wird, wenn die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden, und wie viel damit im gesamten Unternehmen gespart wird. Das Ganze trägt man in einem zweidimensionalen Raster gegeneinander auf und hat jetzt eine klassische Verteilung. Was mache ich dann zuerst? Natürlich die Quick Wins – was denn sonst? Das kostet nichts, bringt meist viel, also wird das on the fly durchgeführt. Meist stecken die Kosten für die entsprechenden Maßnahmen noch im Budgetrahmen der Einzelprojekte selber drin, da braucht man also gar nicht groß drüber zu diskutieren. Als nächstes prüft man, was kostet vielleicht auch ein bisschen mehr und bringt aber viel. Dann bekommt man eine priorisierte Maßnahmenliste. Zum Schluß: Die Sachen hier rechts unten: Vergessen, streichen. Optimierungen die teurer sind als der Effekt den man damit erzielen kann weglassen.

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