Moore’s Law

Moore’s Law (FFD, Folge 43)

Wem sagt das Mooresche Gesetz etwas? Sie kennen es. Gordon Moore ist Mitbegründer von Intel und hat Anfang der 1960er Jahre festgestellt: Wir sind ja ganz schön flott unterwegs. Wir haben Transistoren-Entwicklungen die verdoppeln ihre Leistungsfähigkeit etwa alle 18 Monate. Das hat er dann ein paar Jahre lang beobachtet, erst im stillen Kämmerlein, 1965 hat er dann ein Paper dazu veröffentlicht. In diesem Paper hat er vermutet: Das ist ein echtes Gesetzt was dahinter steckt und das wird noch mindestens 5 oder 10 Jahre so weitergehen. Das war hier in den 1960er Jahre bei den Transistoren. Danach kamen Integrated Circuits, ICs. Es haben sich auch mal Menschen die Mühe gemacht nachzuprüfen, was war denn davor? Wie sah es denn mit Relais und Lochkarten aus? Und sie fanden das gleiche exponentielle Wachstum. Diese Grafik ist von Ray Kurzweil. Ray Kurzweil hat eine komplette Universität aufgebaut, die sich mit exponentiellem Denken beschäftigt. Er geht so weit, dass er sagt: Dieses exponentielle Wachstum wird noch sehr lange so weiter gehen, weil die physikalischen Grenzen noch längst nicht erreicht sind. Prinzipiell ist es möglich, Informationen auf Atomebene zu speichern und zu verarbeiten bis runter zur Nutzbarmachung von Quanteneffekten. Der Physiker Richard Feynmann sagte bereits 1959 die Nanotechnologie voraus mit seinem Zitat: There is plenty of room at the bottom.

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