Keynote-Transkription 3

Therapieplan

Vielleicht kennen Sie das Zitat von Edwards C. Deming: „It is not neccessary to change. Survival is not mandatory.“ Man muss ja überhaupt nicht verändern, denn es sagt einem ja Niemand, dass man als Unternehmen überleben soll. Jetzt sitzen wir aber hier auf einer agilen Konferenz und ich gehe mal davon aus, dass Sie alle übernehmen wollen. Die Frage ist: Wie kommen wir dahin?

Warum nicht das Gleiche „in grün“ machen? Diesen Teufelskreis in einen positiven Kreislauf verändern. Menschen stark machen, statt schwache Teams zu schaffen. Dafür zu sorgen, dass Teams zusammenarbeiten. Highspeed-Projekte schaffen. Dafür sorgen, dass verschiedene Unternehmensbereiche zusammenarbeiten und dass man in der Lage ist diese Geschwindigkeit in den Projekten auch in den Markt zu bringen. Wirklich First Mover zu sein, ein Treiber, Jemand der Projekte vorwärts bringt, der Märkte vorwärts bringt, der Märkte sogar disruptiv verändert.

Wenn man das hinbekommt, dann ist die Chance da, Marktführer zu werden. Es gibt Zahlen darüber, dass sich Marktführerschaft auch in Geld bezahlt macht. Wenn Sie an die Taschentuchmarke „Tempo“ denken, was fällt Ihnen als nächstes ein? Wer ist denn da Nummer zwei im Markt? Da gibt es nichts, danach kommt nichts mehr. Marktführerschaft ist wirklich sehr, sehr wichtig, und es erlaubt Unternehmen hohe Preise zu erzielen, Premium-Preise, die 20-30% höher sind als das, was der nächste im Markt verlangt. Einfach nur dadurch, dass Sie die Nummer eins sind.

Und wenn Geld keine Rolle mehr spielt, dann ist auf einmal Wachstum möglich. Wachstum heißt auch: Man kann sich wirklich fokussieren auf das, was wirklich wichtig ist. Man kann klare Entscheidungen treffe, weil ich brauche das Geld nicht gleich Morgen. Da können auch mal ein paar Monate dazwischen sein. Das bedeutet eine unglaubliche Freiheit. Weil ich habe auf einmal die Freiheit Dinge wegzulassen. Diese Freiheit sorgt dafür, dass man auf einmal in der Lage ist sich zu positionieren. Und das zieht auf einmal wieder gute Leute an. Hier unten links, das ist „war of talents“ nennt man das. Wie schwer ist es denn wirklich gute Leute zu bekommen, ich meine richtig gute Leute? Nicht Mittelmaß, sondern Leute die sagen: Ja, ich will eine Branche verändern. Ich will da etwas treiben. Dafür müssen Sie selber gut sein als Unternehmen.

Das Gefühl, was letztendlich daraus resultiert ist dann nicht mehr Angst, sondern idealerweise Vertrauen. Können Sie sich damit identifizieren, dass Sie sagen: Das grüne sieht ein wenig netter aus als das rote? Ja, das ist so.

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