Six Sigma

Six Sigma und das Gegenstück Lean Six Sigma, gelten schon länger als Schlagwörter. Jedoch können die meisten Geschäftsleute nicht genau angeben, was sich genau darunter versteht. Bevor Personen Prozesse implementieren können, müssen sie lernen, was man genau unter Six Sigma versteht. Leider handelt es sich hierbei nicht, wie anderweitig angepriesen, um eine Art Wunderpille, mithilfe derer alle Probleme in Ihrem Unternehmen über Nacht ausgeräumt werden. Six Sigma ist vielmehr eine Kultur als ein System. Die primären Lehren des Programms konzentrieren sich darauf, die Kultur eines Unternehmens und die Art der Problemlösung zu beeinflussen. Es ist kein System mathematischer Lösungen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen.

Was Six Sigma ist

Der Six Sigma Prozess legt einen Schwerpunkt darauf, wie Aufgaben erledigt werden. Meistens empfehle ich die Einschätzung eines Prozesses mithilfe eines Ishikawa Diagramms oder durch die Ausführung einer Ursachenanalyse, zu beginnen. Diese Techniken sind insoweit hilfreich, da sie mir die grundlegenden Prozesse eines Unternehmens zeigen, mithilfe derer ich dann die Prozesse beurteilen kann, die während eines Arbeitsablaufs entstehen. Ohne Rücksicht auf die Art des Arbeitsablaufs, er muss einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben. Mithilfe des Fischgräten-Diagramms kann ich die vielen Teile eines Arbeitsablaufs, die ich untersuche, beurteilen und mich dann auf Engpässe innerhalb des Prozesses, die den Ablauf ineffizient machen, konzentrieren. Durch die frühe Beurteilung eines Prozesses kann ich Schritte im Arbeitsablauf identifizieren, die eine höhere Wahrscheinlichkeit der Variabilität in den Ablauf bringen können. Durch die Abgrenzung und Minimierung dieser Vorgänge mit Prozessvariabilität kann ich dann empfehlen, wie die gesamte Effizienz des Prozesses verbessert und Variabilität reduziert werden kann.

Was Six Sigma nicht ist

Six Sigma ist kein Allheilmittel. Nachdem alle Analysen durchgeführt wurden und die Arbeitsschritte, die höhere Variabilität in den Prozess bringen, erkannt wurden, ist es weiterhin die Aufgabe der Geschäftsführung diese Erkenntnisse umzusetzen. Ohne verbindliches Engagement für die Umsetzung der empfohlenen Methoden zur Verringerung der Variabilität ist der gesamte Prozess Zeit- und Ressourcenverschwendung.

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