Scrum in regulierten Branchen

GPM Kempten
Scrum in regulierten Branchen –
Dürfen wir das überhaupt?

Termin: 01.03.2013, 17:30 in Kempten

Referent: Frank Lange

Verschiedene Studien zeigen regelmäßig jedes Jahr aufs Neue, dass ein Großteil der Entwicklungsprojekte in Unternehmen die gesetzten Ziele nicht wie erhofft erreicht.

Mal werden Liefertermine überschritten, ein anderes Mal explodieren die Kosten. Selbst bei genauester Planung kommt es immer wieder vor, dass ein Projekt zwar „erfolgreich“ abgeschlossen werden konnte (alle Anforderungen wurden vollständig und korrekt umgesetzt) – der Produkterfolg jedoch ausbleibt. Etwa, weil die eigentlichen Anforderungen sich im Projektverlauf stark geändert haben, das Pflichtenheft aber aus Gründen der Planungssicherheit diesen neuen Gegebenheiten nicht angepasst wurde.

Agile Entwicklungsmethoden wie etwa Scrum bieten Ansätze, um genau diese Probleme anzugehen und somit die Chance auf ein erfolgreiches Projekt deutlich zu erhöhen. Speziell in der Softwareentwicklung konnte sich Scrum im letzten Jahrzehnt etablieren und seine Vorteile gegenüber klassischen Ansätzen bereits in vielen Projekten unter Beweis stellen.

In regulierten Branchen werden agile Entwicklungsmethoden jedoch nur sehr zögerlich aufgenommen. Schreiben nicht die Normen die Verwendung des V-Modells zwingend vor? Ist nicht ein verlässliches und unveränderliches Pflichtenheft der Garant dafür, die hohen qualitativen Anforderungen an das Endprodukt zu erfüllen? Und überhaupt: Führt Agilität nicht letztendlich zu völligem Chaos, denn da darf doch jeder machen was er will?

An diesem Abend wird der Referent einige dieser Vorurteile widerlegen und an einem praxisnahen Beispiel aus der Medizintechnik zeigen, dass agile Methoden sehr wohl auch in regulierten Branchen erfolgreich eingeführt und mit geltenden Normen und Regularien in Einklang gebracht werden können. Typische Schwierigkeiten und kreative Lösungsansätze werden ebenso dargestellt wie die Grundprinzipien agiler Methoden.

Der Referent, Herr Frank Lange, besitzt eine langjährige Erfahrung im Bereich der Softwareentwicklung, speziell in der Medizintechnik- und Pharmabranche sowie im Bereich Automotive. Er war als Projektleiter und Entwicklungsleiter für eine Vielzahl von Projekten verantwortlich und hat dabei die typischen Probleme von Entwicklungsprojekten immer wieder miterleben können.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es wie gewohnt reichlich Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern über das Thema zu diskutierten.

Über den Referenten:

Frank Lange besitzt eine langjährige Erfahrung im Bereich der Softwareentwicklung, speziell in der Medizintechnik- und Pharmabranche sowie im Bereich Automotive. Er war als Projektleiter und Entwicklungsleiter für eine Vielzahl von Projekten verantwortlich und hat dabei die typischen Probleme von Entwicklungsprojekten immer wieder miterleben müssen: zu spät / zu teuer / falscher Fokus. Seit 3 Jahren setzt er agile Entwicklungsmethoden und engpassfokussierte Ansätze wie die Theory of Constraints intensiv ein und konnte diese 3 Hauptprobleme damit auf ein minimum eindämmen.

Neben seiner Position als Product Owner in einem medizintechnischen Unternehmen gibt er seine Erfahrung auch als selbständiger Berater in Trainings und Coachings an soclhe Unternehmen weiter, die zuverlässliche Projekte und ein starkes und nachhaltiges Firmenwachstum sicherstellen wollen.

Veranstaltungsort

Technologie- und Dienstleistungspark Cometa Allgäu

Heisinger Straße 12

Veranstaltungsraum EG

87437 Kempten (Allgäu)