Motivation und Führung

Management 3.0 in der Medizintechnik

Teil 3: Motivation und Führung

Laut der Gallup-Studie von 2015 sind nur 15 % der Mitarbeiter in Unternehmen wirklich motiviert. 70 % sind wenig bis gar nicht motiviert und 15 % sind dermaßen demotiviert, dass sie aktiv versuchen das eigene Unternehmen zu schädigen. Jurgen Appelo zeigt mit Management 3.0 einen Ausweg aus dem Dilemma, indem die Führungskräfte sich weiterentwickeln vom demotivierenden „Feldherrn“ hin zum Gärtner, der das Wachstum fördert, wo nötig Grenzen steckt – aber eben nicht selber am Gras zieht.
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Der Weg zur Selbst-Organisation

Management 3.0 in der Medizintechnik

Teil 2: Der Weg zur Selbstorganisation

Management 1.0 war stark militärisch geprägt, Management 2.0 stark hierarchisch. In komplexen Business-Umgebung stoßen diese klassischen Management-Ansätze mehr und mehr an ihre Grenzen. Wie muss ein „Management 3.0“ aussehen, um den gestiegenen Anforderungen durch mehr Selbstorganisation gerecht zu werden? Die Rolle der Führungskräfte ändert sich dabei sehr stark, so dass der Umgang mit deren Ängsten einen wichtigen Aspekt im Veränderungsprozess darstellt. […]

Chancen von Management 3.0

Management 3.0 in der Medizintechnik

Teil 1: Chancen von Management 3.0

Was ist eigentlich Management 3.0? Und wie kann es in der Medizintechnik eingesetzt werden? Diese Fragen beantwortet der Experte Andreas Lowinger in unserem Kolloquium zur Business-Chirurgie. Im ersten Teil des Interviews geht es um die Frage, was die aktuell größten Herausforderungen in der Medizintechnik sind.

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Stolpersteine überwinden

Stolpersteine überwinden (FFD, Folge 51)

Zusammenfassend: Wie wird man zu einem Highspeed-Unternehmen? Schritt 1: Konzentration auf das Wesentliche, Last rausnehmen, Focus. Erst danach sind Sie in der Lage die nächsten Schritte zu gehen. Schritt 2: Frühes Scheitern auf allen Ebenen. 3 Schritt: Regeln brechen.

Noch ein Gedankenanstoß für Sie: Wenn das alles so einfach ist und in einer knappen Vortrags-Stunde erklärbar, wieso passiert es dann nicht in der Unternehmenspraxis? Was sind die Hindernisse? Häufig sind es persönliche Herausforderungen.

Der erste Schritt, nämlich sich zu fokussieren und Aufgaben wegzulassen, ist speziell für Macher sehr schwierig. Für Macher ist es schwer, Freiräume auszuhalten und sie nicht gleich wieder mit Aktionismus zu füllen, das ist ein echtes Verlassen der Komfortzone.

Das frühe Scheitern ist für Helden sehr schwierig. Helden interpretieren frühes Scheitern nicht als das Ergebnis eines Experiments sondern als persönliche Schwäche. Menschen die Ihr Selbstwertgefühl daraus ziehen, dass sie am Abend sagen können „Ich habe heute wieder mehr geleistet als das gesamte restliche Team zusammen.“ Auf eine Ebene zu bringen in der sie sich als Teil von etwas Größerem wahrnehmen, ist eine große Herausforderung.

Regeln zu brechen und ist eine persönliche Herausforderung für Teamplayer. Teamplayer sind oft eher sicherheitsorientierte Menschen und sie fühlen sich durch das Überwinden von Systemgrenzen eher bedroht als bereichert. Sie möchten gemeinsam mit anderen Menschen etwas erreichen und Regeln brechen heißt auch immer in eine – häufig persönliche – Konfrontation zu gehen.

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The Rising Billion

The Rising Billion (FFD, Folge 50)

Das letzte Thema ist „The rising billion“. Zur Zeit sind ca. 3 Millarden Menschen über das Internet miteinander, es hat seit der Erfindung des Internets ca. 45 Jahre gebraucht bis diese Größenordnung erreicht wurde. Schätzungen gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 5 Jahre nahezu die komplette Weltbevölkerung über das Internet miteinander verbunden sein wird, es werden also noch einmal ca. 4 Millarden Menschen dazukommen. Es gibt aktuell 3 große Ansätze, wie die Anbindung der rising billion realisiert werden kann: Das Projekt SpaceX Global Constellation von Elon Musk, Google’s Project Loon, und OneWeb von Richard Branson.

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Open Source Hardware

Open Source Hardware (FFD, Folge 49)

Freie Entwicklung ist ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich der Wissensexplosion. Die Software hat es mit Open-Source und Freeware vorgemacht, das wird dort mittlerweile schon seit vielen Jahren auch im kommerziellen Bereich eingesetzt. Mittlerweile etablieren sich diese Herangehensweisen auch im Bereich der Mechanik- und der Elektronik-Entwicklung, es gibt viele Do-It-Yourself-Gruppen, die ihre Ergebnisse frei zur Verfügung stellen. Wenn Sie das alles zusammenbringen, dann sehen Sie, dass Software, Firmware, Elektronik, Mechanik alle auf den exponentiellen Zug aufspringen und damit gemeinsam eine nie dagewesene Entwicklungsgeschwindigkeit erreichen können.

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Ihr Problem ist bereits gelöst!

Ihr Problem ist bereits gelöst! (FFD, Folge 48)

Wissensexplosion nutzen. Gehen Sie mit dem Gedanken an Ihre Aufgaben, dass ihr aktuell brennendstes Problem bereits irgendwo auf der Welt gelöst wurde. Diese Herangehensweise hilft Ihnen, nicht das Rad immer und immer wieder neu zu entwickeln, sondern sich lieber ein wenig Zeit zu nehmen zur Reflektion. Nehmen Sie sich zum Beispiel die Zeit um eine Konferenz zu gehen und sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen und zu erfahren wie es andere Unternehmen machen. Das ist viel effektiver als sich alles selbst zu erarbeiten.

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Infinite Computing

Infinite Computing  (FFD, Folge 47)

Wenn das Moore’sche Gesetzt weiterhin Gültigkeit behält, wird es bald Infinite Computing geben: Rechenzeit kostet nahezu nichts mehr und kann skaliert werden, so dass Berechnungen beliebig schnell durchgeführt werden können. Die Möglichkeit aus Informationen Wissen zu generieren wird daher bald genauso leicht und einfach verfügbar sein wie Strom aus der Steckdose. Sie können sich bereits heute zum Beispiel in der Amazon-Cloud oder bei anderen Anbietern eine komplette IT-Struktur mieten und Sie bezahlen nur für die Leistung, die Sie wirklich nutzen – alles on demand.

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Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen (FFD, Folge 46)

Was genau sind Systemgrenzen? Auf der persönlichen Ebene ist es die Komfortzone. Ich kann entweder morgens zur Arbeit gehen mit dem Ansatz: Heute arbeite ich nur das Notwendigste. Oder aber man ist wirklich commited dazu, dass am Abend wirklich eine Veränderung, eine Verbesserung stattgefunden hat. Auf der Ebene der Teams existieren neue Systemgrenzen die überwunden werden können: Die Zusammenarbeit zwischen mehreren Menschen, der interdisziplinäre Austausch. Auf der Unternehmensebene geht es dann um die Überwindung von Bereichsdenken und die Auflösung von Silos. Und am Schluss geht es um die Optimierung von Lieferketten. Wenn Sie an das Beispiel mit dem Hamster zurückdenken: Die Lieferkette hat ein Problem, also optimiere ich die Lieferkette und nicht den einzelnen Task. Warum sollten Sie als Systemgrenze eine Unternehmensgrenze akzeptieren, wenn Sie die komplette Lieferkette optimieren wollen?

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Grenzen sprengen

Grenzen überwinden (FFD, Folge 45)

Die Frage ist wie kann man diese Grenzen überwinden? Denn nur durch das überwinden der Grenzen komme ich zum exponentiellen Denken und zum Faktor-10-Handeln. Peter Diamandis hat gemeinsam mit Ray Kurzweil viele Ideen zu exponentiellem Denken entwickelt, und er sagt: „If you can’t win the game, then change the rules. Andi f you can’t change the rules, then break them.“ Ein sehr schöner Ansatz, doch wie genau kann man Regeln brechen?

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